Migration ist ein Phänomen, das die Geschichte durchzieht. Inwiefern es in Württemberg Aus- und Einwanderungsbewegungen gab, damit beschäftigte sich der Leistungskurs Geschichte während einer Sonderführung im Haus der Geschichte in Stuttgart. Angefangen mit der Zeit der Napoleonischen Kriege über die 1848-er Revolution, den Ersten Weltkrieg und den Nationalsozialismus wurden an verschiedenen Objekten und Installationen Migrationsvorgänge verdeutlicht. Besonders beeindruckend waren aber die zeitgeschichtlichen Beispiele, die symbolisch anhand von Koffern dargestellt wurden, in denen man über Videobeiträge und persönliche Gegenstände der Befragten miterleben konnte, wie deren Leben durch Flucht, Vertreibung oder auch Armuts- und Arbeitsmigration geprägt wurde. Auf diese Weise wurde lebendig, was im Geschichtsunterricht im Klassenzimmer häufig nur Textlektüre bleibt.

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