Schreiben zum Neujahr

Liebe Schulgemeinschaft des Andreae-Gymnasiums,

ich hoffe, Sie hatten schöne, erholsame Weihnachts- und Ferientage.

Was wird das neue Jahr bringen? Wir wissen es nicht genau. Aber machen wir uns nichts vor: Es wird nicht leicht. Die Pandemie wird uns weiter beschäftigen. Ihre Bewältigung wird ein historischer Kraftakt werden.
Aber es gibt Licht am Ende des Tunnels: Der Impfstoff wird dabei helfen, die Pandemie zurückzudrängen. Aber wir werden auch in diesem Jahr Einschränkungen des gewohnten Lebens hinnehmen müssen. Wir werden uns auch weiterhin an Regeln halten müssen, die wir früher nicht kannten, die manchem auch lästig vorkommen mögen. Aber sie sind notwendig.

Niemand hat sich die Pandemie ausgesucht. Doch jetzt, wo sie einmal da ist, sollten wir das Beste daraus machen. Krisen haben häufig zu Fortschritt geführt. Das zeigt die Geschichte.
Viele Menschen sagen, dass sie in der Krise etwas erlebt haben, was sie nicht missen möchten. Es ist auch eine neue Nachdenklichkeit zu beobachten.

Lassen Sie uns die Krise gemeinsam bewältigen mit Rücksicht auf andere und im Bewusstsein von Gemeinsinn. Dies soll der Kompass für unser tägliches Handeln sein.

Wir werden uns auch im neuen Jahr nicht alles von Corona diktieren lassen. Lassen Sie uns weiterhin unsere Schule gemeinsam voranbringen, vereint im Bestreben, das Bestmögliche für die Schülerinnen und Schüler des Andreae-Gymnasiums erreichen zu wollen.
Bei so vielen Menschen wird es dabei natürlicherweise auch unterschiedliche Ansichten geben. Genau das macht eine pluralistische Gesellschaft aus. Und das ist auch gut so.

Wie geht es mit der Schule nach den Weihnachtsferien weiter?
Zunächst tagen die Kultusminister*innen, dann die Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsident*innen. Anschließend werden wir vom Kultusministerium schriftliche Informationen erhalten.

Trotz der Krise – oder gerade deshalb – wünsche ich Ihnen für das neue Jahr

alles Gute, Glück und Gesundheit!

Es grüßt Sie herzlich

Georg Müller

Schulleiter

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