Mit diesem Slogan setzen sich fünf Schüler*innen der Jahrgangsstufe 2, unterstützt von Frau Bentele, diese Woche für einen sicheren Schulweg im Zufahrtsbereich des Markwegzentrums ein. Nicht nur ihnen ist in letzter Zeit aufgefallen, dass coronabedingt immer mehr Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, diese aber nicht an der vorgesehenen Stelle an der Kalkofenstraße aussteigen lassen, sondern erst im Bereich der Lehrerparkplätze. Oft haben sie es dabei sehr eilig und achten nicht wirklich auf die Schülerinnen und Schüler, die in Scharen, teils noch in der Dunkelheit, zu Fuß oder auf dem Fahrrad ebenfalls unterwegs in die Schule sind. Bei allem Verständnis für die Bedenken einzelner Eltern, ihre Kinder während der Pandemie in überfüllten Bussen zur Schule fahren zu lassen, kann nicht toleriert werden, dass durch zu schnelles Fahren und riskantes Rangieren im Zugangsbereich von gleich drei Schulen Fußgänger und Radfahrer täglich gefährdet werden. Hannah Koch, seit vielen Jahren aktive Schulradlerin, sieht die Häufung von Elterntaxis auf dem Schulgelände mit wachsender Sorge: “Die Situation da unten war schon immer kritisch, vor allem wenn Autos im Zufahrtsbereich auch noch hin- und her rangieren. Aber jetzt mit Corona ist es deutlich schlimmer geworden und wir können es nicht verantworten, länger zuzuschauen.” Ihre Mitschülerin Amelie Keller fügt hinzu, dass sie kürzlich fast angefahren worden wäre und diese brandgefährliche Situation schließlich den Anstoß für die jetzige Spontanaktion gab. Gemeinsam mit Dara Hallmayer, Hannes Klemme und David Kienzler beschlossen sie am Freitagnachmittag, sich mit einem eilends gesprühten Transparent eine Woche lang jeweils vor Unterrichtsbeginn im Zufahrtsbereich des Markweg-Schulzentrums zu postieren, um den heranfahrenden Eltern zu signalisieren, was für eine Gefahr sie für die Schülerschaft unserer drei Schulen darstellen. Fazit des ersten Aktionstags: Viele Eltern haben auf das Transparent reagiert und ihre Kinder an der Kalkofenstraße aussteigen lassen. Allerdings gab es auch etliche Eltern, die sich nicht um die weithin sichtbare Mahnung scherten und ungerührt aufs Schulgelände und wieder hinaus gebraust sind. Bleibt zu hoffen, dass im Laufe der Woche auch diese Eltern die bereits seit Jahren bestehende Regelung respektieren und künftig die Halteplätze an der Kalkofenstraße benutzen.

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