Der Astro Pi Wettbewerb ist eine Kollaboration der ESA mit der Raspberry Pi Foundation. Er ermöglicht Schülerinnen und Schülern wissenschaftliche Untersuchungen im Weltraum an Bord der Internationalen Raumstation (ISS). Die Teams schreiben dazu ein Computerprogramm, das ihre Experimente auf einem Raspberry Pi Computer ausführt. Die besten Experimente werden dann zur ISS gesandt und die Schüler erhalten die Daten zur Auswertung.

Wir haben uns entschieden kein Experiment mit Hilfe der Sensordaten des Raspberry Pi, sondern mit der senkrecht zur Erde gerichteten Kamera durchzuführen. Die Bilder dieser Kamera enthalten auch Informationen im nahen Infrarotbereich (NIR).

Damit ist es möglich Vegetation und deren Chlorophyll besser sichtbar zu machen und so Informationen über Dichte und Gesundheitszustand zu erhalten.

Durch den Klimawandel erwärmen sich die Ozeane weiter und fördern so das Algenwachstum. Übermäßiges Wachstum kann dann wieder zum Problem für alle anderen Organismen im Meer werden.

Wir haben uns gefragt:

Ist es möglich Algenbestände sichtbar zu machen und auch Konzentrationsunterschiede zu erkennen? Gibt es einen Zusammenhang zwischen einem Algengebiet und der Umgebung (Flüsse, Industrie usw.)? Die Antwort darauf und weitere Details zum Programm, zu Infrarotbildern und zur Auswertung finden sich in einer Ausstellung rund um die Physikräume.

Finn Ritter, Tim Turek (beide ehemals J2) und Sebastian Hering

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