Das war der Titel des diesjährigen Bussicherheitstrainings für die Fünftklässer der Markwegschulen, welches Ende September stattfand und seit dem letzten Schuljahr in Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Ludwigsburg durchgeführt wird.

In der Präsentation, in welcher es um das Verhalten im und am Bus ging, wurde anhand eines Films gezeigt, welche Fehler in Bezug auf Busfahren im Alltag passieren können. Angefangen bei unüberlegtem Überqueren der Straße und Rangeleien an der Bushaltestelle bis hin zu rücksichtslosem Verhalten im Bus war alles dabei. Die SchülerInnen sahen aufmerksam zu und konnten daher viele Fehler finden, zumal sie manche Situationen schon selbst erlebt hatten. Gefährliche Situationen wie zum Beispiel das Stehen in einem der toten Winkel des Busses, welche sich an den Seiten, sowie vor und hinter dem Bus befinden, erkannten sie sofort, aber auch kleinere Unachtsamkeiten wie das Belegen von Sitzplätzen oder im Gang liegende Schulranzen wurden bemerkt. Manche gefährliche Situation übersahen die SchülerInnen zunächst, wie zum Beispiel das Überqueren der Straße direkt vor dem Bus oder auch das Missachten des Sicherheitsabstandes, den es auch am Bahnhof gibt.

Dass kleine Fehler große Auswirkungen haben können, wurde klar, als es um Rangeleien und Drängeleien an der Haltestelle ging, die tödlich enden können. Zur Verdeutlichung wurde ein Film gezeigt, in dem ein Bus über einen Wasserkanister fuhr, der dabei zerplatzte.

Eine Regel, die jeder kennen sollte, besagt, dass man nicht mit dem Busfahrer oder der Busfahrerin reden sollte. Aber auch kleinere Dinge, wie die Tatsache, dass man sich festhalten oder wenn möglich hinsetzen sollte oder dass man den Halteknopf nur drücken soll, wenn man aussteigen möchte, sollten beachtet werden. Leider sind auch Erwachsene in diesem Zusammenhang nicht immer ein gutes Vorbild und daher ist dieses Präventionsprojekt umso wichtiger.

Die beiden Polizeibeamten Herr Mohaupt und Herr Menyhert vermittelten den Kindern sehr anschaulich, wie wichtig es ist, sich beim Busfahren richtig zu verhalten. Da leider kein Bus zur Verfügung stand, konnte alles nur in der Theorie besprochen und nicht praktisch veranschaulicht werden.

Anlass für den Start dieses Projektes vor fünf Jahren waren Unfälle und der Wunsch der Schulen und Eltern, den Kindern das richtige Verhalten am und im Bus näherzubringen. Daher wird nun mit den Kindern der Schulweg vom Verlassen des Hauses bis zum Erreichen der Schule besprochen.

Die Rückmeldung zu diesem Projekt ist stets positiv und die Nachfrage ist so  groß, dass das Polizeiteam  aufgrund von Zeit- und Personalmangel gar nicht hinterherkommt.

 Auch die FünftklässlerInnen des Andreae-Gymnasiums fanden das Projekt gut, und das nicht nur, da es eine willkommene Abwechslung zum regulären Unterricht war, sondern auch weil sie den Vortrag interessant und lehrreich fanden. Ihrer Meinung nach wurde alles gut erklärt, vor allem dadurch, dass sie auch miteinbezogen wurden. Besonders gut haben ihnen die Bilder und Videos gefallen, auch wenn sie es am liebsten noch zusätzlich im Bus erklärt bekommen hätten.

Die SchülerInnen lernten viel und wollten ihr neu erworbenes Wissen gleich auf dem Heimweg anwenden.

Wir hoffen, dass das Projekt noch viele Jahre fortgesetzt wird und bedanken uns bei den Polizisten Mohaupt und Menyhert für ihr Engagement.

Verfasser: Amelie Keller und Tom Hahn (beide 10c)

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