AGH-Ballon fliegt in die Stratosphäre

Nach über einem Jahr Planung war es endlich soweit: Wir ließen unseren Wetterballon steigen. Hier der Artikel von Lennart Turek (8b):

Wir, das sind die Schüler Tim, Finn, Jannis, Ilias, Felix, Felix, Frederic, Daniel und Lennart und die Lehrer Herr Hering und Herr Markert. Um unseren Ballon starten zu lassen, mussten wir zuvor viele verschiedene Probleme bewältigen. Zuerst mussten wir allerlei verschiedene technische Geräte besorgen, zum Beispiel ein GPS-Tracker, um unseren Ballon nach dem Absturz wieder zu finden, und eine Kamera, damit wir den gesamten Flugverlauf aufzeichnen konnten. Danach mussten wir eine geeignete Box zum Verstauen der ganzen technischen Geräte finden. Hierbei erwies es sich als schwierig, eine gute Box aus einem geeigneten Material zu finden. Schließlich fanden wir eine Styroporbox, in der zuvor Trockeneis gelagert worden war. Diese Box mussten wir in einem aufwendigem Verfahren mit einem heißen Draht zurechtschneiden. Außerdem mussten wir an zwei der Wände Flügel ankleben, damit sich die Box nicht die ganze Zeit dreht. Nun mussten wir noch einen großen Ballon finden, in den das ganze Helium hineingefüllt wird, damit der Ballon nach oben fliegt. Wir mussten auch noch einen Fallschirm bauen, um zu verhindern, dass der Ballon zu schnell nach unten fällt. Um den Fallschirm und den Ballon an der Box zu befestigen, war zum einen eine lange, stabile Schnur nötig und zum anderen eine gute Fadenkonstruktion, um diese Schnur an der Box festzumachen. Als dies alles fertig war, mussten wir nur noch einen Termin mit dem Luftverkehrszentrum ausmachen, damit wir starten durften. Nach einigem Hin und Her konnten wir uns auf Freitag, den 13. April 2018, einigen. An diesem Tag mussten wir alles zusammenfügen: Die Technik musste in die Box, die Schnüre mussten verknotet werden und der Ballon musste mit Helium gefüllt werden. Also brauchten wir einige Zeit bis wir mit allen Vorbereitungen fertig waren. Schließlich konnten wir um 13:15 Uhr unseren Ballon im Beisein von einigen Zuschauern starten lassen. Er hob mit einer ziemlich hohen Geschwindigkeit ab und war schon nach wenigen Minuten außer Sichtweite. Dann musste der Ballon durch die Wolken. Dieser Vorgang dauerte ca. eine halbe Stunde. Schließlich war unser Wetterballon über den Wolken. Hier waren die Aufnahmen besonders schön: Der Himmel war blau und man sah die Wolkenlandschaften von oben. Diese Aufnahmen dauerten einige Zeit an, bis der Ballon schließlich platzte. Man hörte einen leisen Knall, die Kamera schwenkte leicht nach oben und man konnte den Ballon sehen, wie er in Hunderte kleine Fetzen zersprang. Nun begann die Box nach unten zu fallen. Auch dieser Vorgang dauerte einige Zeit, vor allem, weil sich die Box in 33.000m Höhe befand. Nachdem die Box durch die Wolken gefallen war, konnte man ein wenig verschwommen einen Teil von Stuttgart erkennen. Schließlich landete die Box auf einem kleinen Feld in der Nähe von Degerloch. Als wir das GPS-Signal empfangen hatten, fuhren wir sofort los Richtung Stuttgart. In dem Moment, als wir die Box erblickten, verspürten wir alle große Erleichterung. Sofort rannten wir los, um sie in Augenschein zu nehmen. Wir nahmen die Box mit und werteten die Daten eine Woche später aus. Im Rückblick können wir sagen, dass es ein sehr erfolgreiches Projekt war, auch wenn manchmal der Lichtblick gefehlt hat.

Link zum Film: https://youtu.be/OTYaCZFQmP0

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