Schulsozialarbeit am AGH

 

Lara Kleiner stellt sich vor

Schulsozialarbeit ist…

  • Eine präventive Form der Jugendhilfe (begründet auf §§11, 13 SGB VIII)
  • Eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte, die sozialpädagogische Unterstützung suchen
  • Eine Interessensvertretung für Kinder und Jugendliche

 

Definition und rechtliche Grundlage

Schulsozialarbeit stellt ein sozialpädagogisches Angebot der Jugendhilfe in Kooperation mit der Schule dar. Ihr Ansatz ist dabei präventiv sowie bei Krisen intervenierend. Eine eigenständige rechtliche Grundlage gibt es bislang nicht, dessen ungeachtet kann sie als ein spezifisches Angebot der Jugendarbeit nach § 11 SGB VIII sowie der Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII zugeordnet werden, dabei bildet § 1 SGB VIII die Grundlage für die Schulsozialarbeit.

Speck (2006) definiert Schulsozialarbeit beispielsweise als ein

„Angebot der Jugendhilfe …, bei dem sozialpädagogische Fachkräfte kontinuierlich am Ort Schule tätig sind und mit Lehrkräften auf einer verbindlich vereinbarten und gleichberechtigten Basis zusammenarbeiten, um junge Menschen in ihrer individuellen, sozialen, schulischen und beruflichen Entwicklung zu fördern, dazu beizutragen, Bildungsbenachteiligungen zu vermeiden und abzubauen, Erziehungsberechtigte und LehrerInnen bei der Erziehung und dem erzieherischen Kinder- und Jugendschutz zu beraten und zu unterstützen sowie zu einer schülerfreundlichen Umwelt beizutragen.“ (Speck 2006: 23)

Zielgruppe

Schulsozialarbeit richtet sich an alle am Schulleben Beteiligten und bietet SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen Beratung und Unterstützung in Konflikt- und Problemsituationen an.

Ziele

  • Begleitung bei der Entwicklung
  • Förderung der persönlichen und sozialen Kompetenzen
  • Unterstützung bei einer gelingenden Lebensbewältigung

Grundprinzipien

  • Freiwilligkeit
  • Vertraulichkeit
  • Neutralität
  • Ressourcen- und Lösungsorientierung
  • Niederschwelligkeit
  • Ganzheitlichkeit

Sozialpädagogische Einzelfallhilfe, Beratung und Vermittlung:

  • Beratung von jungen Menschen bei sozialen Fragen und Problemen aller Art und jeden Themas
  • Einzelfallhilfe und Beratungsgespräche für junge Menschen bedeuten Hilfe und Unterstützung in unterschiedlichen Problembereichen (Schule, Familie, Freunde etc.) im vertraulichen Rahmen nach dem Prinzip der Freiwilligkeit
  • Vermittlung von jungen Menschen, Eltern und Lehrkräften an unterschiedliche Fachdienste
  • Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen Lehrkräften und Eltern bzw. Schülern und Schülerinnen

 

Sozialpädagogische Module mit Klassen:

  • Klassenprojekte sowie Schülerinnen- und Schülerseminare nach Bedarf und auf Anfrage
  • Aufbau und Unterstützung bei der Entwicklung von Klassenstrukturen und Klassengemeinschaften mit gruppenpädagogischen Konzepten
  • Präventionsangebote

 

Offene Angebote:

  • B. niederschwellige Kontaktaufnahme während der Pausen

 

Kooperation mit der Institution Schule (zielgruppenorientiert):

  • Kooperation mit dem Lehrerkollegium sowie der Schulleitung. Diese Zusammenarbeit ist geprägt durch das Leitbild: Alltägliches Gemeinsames Handeln mit dem Ziel der Stärkung der Schulgemeinschaft

 

Gemeinwesenorientiertes Arbeiten:

  • Gremienarbeit und Kooperation zur Vernetzung von Institutionen, Vereinen und Verbänden im Stadtgebiet (z.B. AK gegen Gewalt)
  • Unterstützung von Initiativen und Angeboten zur Verbesserung der sozialräumlichen Strukturen für junge Menschen in Herrenberg und Umgebung
  • Unterstützung der Partizipation Jugendlicher in Herrenberg, z.B. im Jugendforum sowie der Jugenddelegation Herrenberg

 

Beratungsangebote für Eltern:

  • Beratung von Eltern im Kontext von Erziehungs- und Lebensfragen
  • Beratung von Eltern und Familien zur Konfliktlösung
  • Weitere Informationen finden Sie unter: www.verein-fuer-jugendhilfe.de

 

Kontakt:

Lara Kleiner (Sozialarbeiterin, M.A.)

 

Raum 119 im AGH (Mo, Di, verein_JugendhilfeDo Fr)

Direkt ansprechen

0163 8989031

kleiner@vfj-bb.de

Fach im Lehrerzimmer